Benutzer: Vanessa-Nadine Sternath/Werkstatt
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Menschen-Pflanzen-Verhältnisse
Dieser Artikel dient als Einführung in einen Teilkomplex der kulturwissenschaftlichen Plant Studies: Menschen-Pflanzen-Verhältnisse, Menschen-Pflanzen-Beziehungen oder Menschen-Pflanzen-Relationen. Sie stellen nach Stobbe, Kramer und Wanning einen der fünf thematischen Aspekte der Plant Studies dar, [1] wobei die Grenzen zwischen den einzelnen Aspekten fließend sein können, und beschäftigen sich mit verschiedenen Leitfragen. Diese dienen in diesem Beitrag im Anschluss an die Frage, warum Pflanzen oft übersehen wurden und werden, sowie an eine terminologische Hinführung zum Thema als Gliederungspunkte der Aspekte von Menschen-Pflanzen-Verhältnissen.
plant blindness – Pflanzenblindheit
Der Begriff plant blindness, zu Deutsch ‚Pflanzenblindheit‘, stammt aus der Botanik und impliziert das menschliche Unvermögen, Pflanzen in der eigenen Umgebung wahrzunehmen. Daraus können Unaufmerksamkeit gegenüber und Unterrepräsentation von Pflanzen resultieren.[2] Wandersee und Schussler definieren plant blindness als
- the inability to recognize the importance of plants in the biosphere, and in human affairs;
- the inability to appreciate the aesthetic and unique biological features of the life forms belonging to the Plant Kingdom; and
- the misguided, anthropocentric ranking of plants as inferior to animals, leading to the erroneous conclusion that they are unworthy of human consideration [...].[3]
Wandersee und Schussler benennen neun Symptome von plant blindness:
- das Übersehen von Pflanzen im Alltag
- die Annahme, dass Pflanzen nur als Kulisse von Tieren dienen
- Irrtümer über pflanzliche Lebensbedürfnisse und -bedingungen
- das Nicht-Beachten der Bedeutung von Pflanzen im täglichen Leben
- das Versäumnis, zwischen pflanzlichen und tierlichen Zeitkonzepten zu unterscheiden
- der Mangel an Praxiserfahrungen im Hinblick auf den Anbau, die Beobachtung und die Bestimmung von Pflanzen in der eigenen geographischen Region
- das Versagen hinsichtlich grundlegenden Wissens über Pflanzen in der eigenen geographischen Region: Pflanzenwachstum, Ernährung, Fortpflanzung und ökologische Aspekte
- das mangelnde Bewusstsein, dass Pflanzen zentral für den CO2-Kreislauf sind
- das mangelnde Bewusstsein für pflanzliche Ästhetik und ihre Strukturen: Anpassungen, Koevolution, Farben, Ausbreitung, Vielfalt, Wachstumsgewohnheiten, Düfte, Größen, Geräusche, Abstände, Stärke, Symmetrie, Taktilität, Geschmack und Textur[4]
In diesem Sinne ist ein Umdenken im Umgang mit Pflanzen nötig, das zur Sichtbarmachung und Wertschätzung pflanzlichen Lebens führt. Dazu liefern die Plant Studies durch die Beforschung von Menschen-Pflanzen-Beziehungen Impulse.
Interrelationen
Der Begriff ,Interrelation‘ bedeutet, dass Pflanzen und Menschen „in Beziehung zueinander“ und in einem „wechselseitigen, netzwerkartigen Resonanzverhältnis“ [5] stehen. Diese Beziehung ist einerseits geprägt von der Abhängigkeit der menschlichen Existenz von Pflanzen, [6] andererseits lässt sich „gezielt kollaborativen Interaktionsformen“ [7] von menschlichen und vegetabilen Entitäten nachspüren. Aus der Biologie stammend, wird hier der Prozess der Koevolution aufgegriffen und für die literatur- literatur- und kulturwissenschaftliche Forschung fruchtbar gemacht. Koevolution meint im engeren Sinn reziproke, adaptive genetische Veränderungen zwischen interagierenden Spezies.[8] Wenn speziell die Interrelationen von Menschen mit mehr-als-menschlichen Spezies thematisiert sind, wird der Begriff allerdings auch unter dem weiteren Phänomen eines generellen Selektionsdrucks, also notwendig werdender Anpassungen an Umweltveränderungen[9] gefasst und bezieht sich nicht mehr konkret auf einen Wandel von Genmaterial.[10] Für die kulturwissenschaftlichen Plant Studies bedeutet dies in der Folge einen „‚Shift‘ der Objekt-Subjekt-Verkehrung: Statt dass der Mensch etwas mit Tieren und Pflanzen ‚macht‘, indem er sie seinen Bedürfnissen entsprechend ‚nutzt‘ und sie in jedem Fall zu Objekten seines Handelns macht, sind es nun die Tiere und Pflanzen, die etwas mit den Menschen ‚machen‘“.[11] Daran schließt nicht nur Latours Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) mit ihrer Anschauung von Welt(en) als sich ständig verändernde(s) Netzwerk(e)[12] an, sondern auch Haraways Ansätze von companion species[13] und kinship[14] – alles ist mit etwas verbunden. Ebenso Kimmerers Zugänge im Sinne von kinship, reciprocity und care,[15] also Verwandtschaft, Reziprozität – nehmen Menschen von Pflanzen, so geben sie ihnen unweigerlich auch etwas – sowie Pflege und Fürsorge reihen sich hier ein: Ein Miteinander ist nicht als Handel oder gar Ausbeutung zu verstehen, sondern als gegenseitige Kultur des Schenkens, die Beziehung(en) aufbaut.[16] Nicht zuletzt Dürbeck, Stobbe und Zemanek fokussieren den »wechselseitige[n] Austausch« im Interspezies-Kontakt[17] (siehe natureculture-Ansatz nach Haraway) und üben im Sinne Haraways Kritik an Natur-Kultur-Dichotomie. [18]
Aspekte von Menschen-Pflanzen-Verhältnissen
Solche Zugänge finden in Hinblick auf unterschiedliche literatur- und kulturwissenschaftliche Themenfelder in historisch wie neuzeitlich ausgerichteten Disziplinen Anwendung, wobei die folgende Auflistung eine offene und nicht hierarchisch zu denken ist:
- Kultur und Medien: Literatur,[19] (bildende) Kunst,[20] Theater,[21] Filme,[22] Games,[23] Kulinarik
- Religionen, indigene Praktiken[24] wie das Buen Vivir in Ecuador und Medizin(-philosophie)[25]
- Landwirtschaft und Ernährung
- Institutionen: Forschungseinrichtungen und Wissenschaft, Politik, Architektur und Immobilien, Stadt- und Landschaftsplanung, (Klima-)Aktivismus, NGOs[26]
- …
Bei all diesen Bestrebungen ist einzuwenden, dass die Perspektiven der Plant Studies unweigerlich anthropozentrisch sind, also „auf den menschlichen Vorstellungen von Sprache und Kommunikation basier[en].“ [27] Nichtsdestoweniger fördern die Plant Studies das Bewusstsein für die Relevanz von Pflanzen[28] in unterschiedlichen Kontexten. Im Folgenden stehen verschiedene Einzelaspekte von Menschen-Pflanzen-Relationen im Fokus.
Pflanzen als handlungsrelevante Entitäten
Stobbe, Kramer und Wanning fragen in kulturellen und literarischen Kontexten danach, „[w]ie viel Raum [...] der Text Pflanzen hinsichtlich ihrer Redeanteile, als Handlungsort, als handlungsrelevante Entität [gibt]“. [29] Dem liegt ein weiter Textbegriff zugrunde, d. h. unter ‚Text‘ fallen nicht nur in Schriftzeichen verfasste, kohärente und kohäsive Sinneinheiten, sondern auch andere Medien wie Bild, Film, Game und Musik. Handlungsrelevanz bedeutet nicht, dass Pflanzen „reine[...] Plottreiber“[30] seien, sondern sie konstituiert sich über unterschiedliche Aspekte von Pflanzen als Figuren mit eigener Zeit, Stimme, Raum[31] und Ort . Diese verlangen eine Neuausrichtung im Climate ThinkingSprechen über den, im Erzählen vom und im Nachdenken über den Klimawandel. So gilt es, pflanzliche Figuren
- in unterschiedlichen literarischen Gattungen vom Blickwinkel einer „dominant gesetzten Menschenbezogenheit“ [32] oder von metaphorischen, anthropozentrischen Perspektiven zu lösen;
- nicht menschlich gedachter Zeit unterzuordnen, sondern ihre „Eigenzeiten“ [33] zu erfassen;
- in ihren ganz eigenen Stimmen wahrzunehmen, die für die Menschen nicht akustisch hörbar sind;
- in ihrer Verankerung im Raum (space, geometrisch oder topografisch abstrahiert[34]) zu bedenken, anstatt sie davon zu separieren;[35]
- und ihre Gebundenheit an einen Ort oder eine Örtlichkeit (place, konkret lokalisierbarer Raum, dem Bedeutung beigemessen wird[36]) mitzudenken.
Dabei können sich „die Grenzen zwischen animalischen und vegetabilen, zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Wesen“ [37] verschieben.
Pflanzen als Handlungsträgerinnen
Pflanzen können über ihren Figurenstatus hinaus auch Handlungsträgerinnen sein. In diesem Kontext stellt sich die Frage nach agency und ihrem Akteurinnenstatus. Der Begriff agency kann in Handlungs- und Wirkungsmacht unterteilt werden; erstere bedeutet, dass Pflanzen Dinge tun können, während zweitere impliziert, dass Pflanzen andere dazu bringen, etwas zu tun.[38] Dabei ist es wichtig, unter agency „nicht automatisch einen menschenähnlichen Subjektstatus [zu] verstehen.“[39]
Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und anderen Entitäten
Gerade in Hinblick auf Handlungsrelevanz und agency werden Wechselwirkungen zwischen pflanzlichen und weiteren Entitäten sichtbar. Um diese Wechselwirkungen zu untersuchen, eignet sich Latours ANT, die von einem dynamischen Netzwerk-Gedanken geprägt ist: „[D]ie Entitäten treten durch die Handlung in ein Netzwerk ein, an dem sie konstitutiv teilhaben.“[40] Dadurch sind Netzwerke stets nach außen geöffnet, „mit anderen Netzwerken verbunden und somit interkonnektiv“[41]. Netzwerke stellen jedoch nicht nur Metaphern oder Vergleiche dar, sondern können als ganz konkretes Analysewerkzeug verwendet werden.
Differenzen von Pflanzen und anderen Entitäten
In Hinblick auf Menschen-Pflanzen-Verhältnisse ist nicht zuletzt interessant, wie und wodurch pflanzliche Entitäten sich von nicht-pflanzlichen Figuren absetzen. Mithilfe der Frage, wie „stabil bzw. porös […] die Grenzen zwischen den Wesen [sind]“[42], lassen sich hybride und anthropomorphe Figuren untersuchen.
Ausblick
Die Auseinandersetzung mit Menschen-Pflanzen-Verhältnissen eröffnet nicht nur neue Perspektiven auf die Rolle von Pflanzen in unserem Leben, sondern fordert auch ein grundlegendes Umdenken in der Art und Weise, wie wir diese Beziehungen wahrnehmen und gestalten. Die Konzepte der Pflanzenblindheit und der Interrelationen zwischen Menschen und Pflanzen verdeutlichen, dass ein tiefes Verständnis für die Bedeutung pflanzlichen Lebens in der Biosphäre und in menschlichen Angelegenheiten unerlässlich ist.
Weiterführendes
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